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Grüne Stadt am Wasser:

 

Landschaftsschutz in und um Koblenz

Donnerstag, 1. März 2018, 19:00 – 21:00 Uhr
Theater Koblenz – Probebühne 4
Clemensstraße 5, 56068 Koblenz

Eine Veranstaltung der Vortrags- und Diskussionsreihe „Grüne Stadt am Wasser“ der Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V. in Kooperation mit der
Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord.

In und um Koblenz lässt es sich gut leben. Finden Sie nicht auch? Hier treffen sich Vater Rhein und Mutter Mosel. Hier öffnet sich das sinnbildliche Tor
zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Hier ist der ebenfalls bei der UNESCO gelistete Obergermanisch-Raetische Limes ganz nah. Hier sind Eifel,
Westerwald, Hunsrück und Taunus in Blickweite. Klar, dass man in einem landschaftlich so sensiblen Landstrich ein besonderes Augenmerk auf den
Landschaftsschutz legen muss. Wie kann und muss dieser aussehen? Lässt sich der Landschaftsschutz mit den Anforderungen unserer technisierten und durchökonomisierten Welt vereinbaren? Welche Einschränkungen müssen wir für die Energiewende in Kauf nehmen?
Das Land Rheinland-Pfalz hat klare Regelungen zum Landschaftsschutz in Bezug auf die Vereinbarkeit von Windkraft und Welterbe in Rheinland-Pfalz
festgelegt, die an diesem Abend vorgestellt werden. Anschließend beschäftigen wir uns mit einem weiteren Thema, das die Region sehr beschäftigt:
das Ultranet. Was bringt die geplante parallele Übertragung von Hochspannungs-Gleichstrom und Wechselstrom mit sich? Ist die Erdverkabelung eine Alternative? An diesem Abend wollen wir dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion die Gelegenheit geben, Impulse zu dessen Pilotprojekt Ultranet zu geben, ebenso wie dem Aktionsbündnis Ultranet, das diese neue Form der Stromübertragung kritisch sieht. In der anschließenden Diskussionsrunde sind alle teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich selbst mit Anregungen und Hinweisen einzubringen.

Was sagen Sie als Bürger dazu? Wir freuen uns auf Sie. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Klimaanpassung – Braucht Koblenz eine Strategie?

Donnerstag, 03. Mai 2018, 19:00 – 21:00 Uhr
Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Str. 1 in 56075 Koblenz, Raum A 029

Viele Städte wappnen sich gegen Folgen des Klimawandels, wie zunehmenden Hitzestress, Sturzfluten und Trockenheit. Spürt auch Koblenz Klimawandelfolgen,
hat und braucht es eine Anpassungsstrategie?
Studierende der Hochschule Koblenz befassten sich in zwei Semestern unter Leitung von Frau Prof. Kirchner und Frau Prof. Dr. Ziegler mit dieser
Fragestellung. Sie untersuchten, wie Koblenz vom Klimawandel betroffen ist und welche Handlungsoptionen sinnvoll wären. Bei den Ergebnissen standen die
Bedeutung von Grün und Wasser in der Stadt zur Minderung der Überhitzung im Vordergrund. Ergebnisse der Untersuchung und Lösungsansätze werden an diesem Abend als Impulsvorträge vorgestellt.

Die Stadt Saarbücken hat bereits einiges unternommen, um sich an Klimawandelfolgen anzupassen. Sie war von 2010 bis 2012 Modellstadt eines bundesweiten Forschungsprogramms „Urbane Strategien zum Klimawandel“. Frau Carmen Dams - Leiterin des Amtes für Stadtgrün und Friedhöfe in Saarbrücken - berichtet an dem Abend über Anpassungsstrategien für Saarbrücken. Die Stadt zielte besonders auf Synergien von städtischer Freiraumentwicklung und Maßnahmen zur Klimaanpassung (z.B. kühlende, ausgleichende Wirkung von Bäumen, Grünflächen und Wasser). Interessant ist hierbei auch, ob und inwieweit diese Anpassung weitere Anstöße für eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung gegeben hat.In einer anschließenden Podiumsdiskussion sollen Bezüge und mögliche Impulse für Koblenz erörtert werden. Auf dem Podium stellen sich der neue Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, Frau Dams und den beiden Professorinnen der Hochschule Koblenz, Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe, den Fragen der Teilnehmer.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung mit diesem wichtigen Zukunftsthema ein. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

 
Touristische Wirtschaftsförderung

Donnerstag, 21. Juni 2018, 19:00 – 21:00 Uhr
Theater Koblenz, Probebühne 4

Koblenz ist gefragt! Die Übernachtungszahlen und die Anfragen nach Gewerbe- und Wohnbaugrundstücken brechen alle bisher dagewesenen Statistiken.
Dies ist vor allem der hiesigen Wirtschaftsentwicklung und der BUGA 2011 zu verdanken. Ein Wertewechsel, vor allem bei den Koblenzern selbst,
hat diese Entwicklung unterstützt. Dabei wird deutlich, wie sehr die Attraktivität des eigenen Standortes und die touristische Einschätzung sich
gegenseitig befruchten können.

Wirtschaftsförderung und Tourismus sind zwei Aufgabenbereiche, die in den letzten Jahren zusehend Deckungsgleichheit in ihren Zielen und
Anwendungsbereichen finden. Neben der allgemeinen Wirtschaftsförderung, die die grundlegenden Faktoren des Wirtschaftslebens abdeckt, Investoren
anspricht, Firmen ansiedelt und damit Arbeitsplätze schafft, spielt die Tourismusförderung im Zusammenspiel der Kräfte in der Wahrnehmung der
Standortattraktivität zunehmend eine tragende Rolle. Hierbei verschmelzen touristische Destination sowie Standort- und Arbeitsplatzattraktivität zu
einer ganzheitlich und nachhaltig empfundenen Einheit. Der Tourist, wie die Fachkraft oder der Standortentwickler, nehmen den jeweils empfundenen Wert
eines Standortes mit all seinen Facetten wahr und bewerten oftmals nach den gleichen Kriterien. Somit verschwimmen die harten und weichen
Wirtschaftsfaktoren und Standortqualitäten zu einer Einheit. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise wird durch die enge Verknüpfung von
Wirtschaftsförderung und Tourismus in Koblenz gelebt und zum Wohle des Standortes aktiv eingesetzt. Die beiden Verantwortlichen Thomas Hammann und Claus Hoffmann werden Ihnen eine neue Sicht auf „Ihr Koblenz“ und auf den Wirtschafts- und Tourismusstandort vermitteln und mit großer Spannung auch die Beiträge der Teilnehmer entgegennehmen. Denn die Entwicklung des Standortes Koblenz lebt vom Mitmachen aller Verantwortlichen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.