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Grüne Stadt am Wasser:

 

Kunst im urbanen Raum Donnerstag, 16. November 2017, 19:00 – 21:00 Uhr
Diehls-Hotel, Rheinsteigufer 1, 56077 Koblenz-Ehrenbreitstein 

Eine Veranstaltung der Vortrags- und Diskussionsreihe „Grüne Stadt am Wasser“ der Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V. in Kooperation mit der Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, Dr. Margit Theis-Scholz. Koblenz wertet seinen öffentlichen Raum kulturell auf – weltoffen, eigenständig, anspruchsvoll, aber gerne auch mit Blick auf besonders gelungene Beispiele anderswo. Die Stadt Münster/Westfalen ist so ein Beispiel: Sie lädt seit 1977 alle 10 Jahre Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, ihre Werke in der Stadt entstehen zu lassen und in einer internationalen temporären Großausstellung zu präsentieren. Von Klaus Bußmann und Kasper König initiiert, ist sie heute eine der wichtigsten Ausstellungen für Kunst im öffentlichen Raum. Ihr zehnjähriger Rhythmus macht sie auch zu einer Langzeitstudie im Beziehungsverhältnis von Kunst und Öffentlichkeit. Die Ausstellung gründet auf den Vorschlägen der Künstler. Neben zeitgenössischer Skulptur thematisiert jede Dekade ihre eigenen Herausforderungen: Formwerdungen und Wirkungen von Digitalisierung und Globalisierung beschäftigen die Künstler/-innen der kommenden Schaffenszeit. Auch die diesjährige Ausstellung war aktuell. Sie setzte sich mit der globalen Gegenwart und heutigen Verständnissen von Skulptur auseinander. Dazu gehörte – wie immer – das Verhältnis von öffentlichem und privatem Raum. Vom 10. Juni bis 1. Oktober 2017 waren 35 neue künstlerische Positionen zwischen klassischer Bildhauerei und performativer Kunst zu sehen. Bei freiem Eintritt lockte das Ereignis Besucher aus der ganzen Welt an. Die Dezernentin für Soziales, Integration, Kultur und Sport der Stadt Münster, Frau Cornelia Wilkens, schildert uns den Erfolgsweg ihrer Stadt bei diesem Ausstellungsprojekt. Welche Anregungen kann Koblenz daraus aufnehmen?Unsere Koblenzer Möglichkeiten sprechen für eine temporäre Kunstinszenierung "im Fluss" mit Skulpturen auf Pontons in einem ruhigen Rheinarm, abends illuminiert, vom nahen Ufer gut sichtbar sowie fußläufig leicht erreichbar – Kunst im Freiraum für die Menschen. Frau PD Dr. Margit Theis-Scholz, Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, stellt das geplante Skulpturenprojekt „Kunst im Fluss“ vor. Am anschließenden Gespräch nehmen Frau Elisabeth Hansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein, und Frau Eva Maria Enders, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Rheinland-Pfälzischer Künstler e.V., teil. 

Was denken Sie darüber? Diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Die Teilnahme ist kostenfrei.